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Die Schwimmschule startet voraussichtlicht wieder nach den Sommerferien!




Zeitungsartikel Öffnung Schwimmbad

Nun steht jede Menge Arbeit auf dem Programm

Udo-Solick-Bad SCHWIMMEN - Die Sparte in Pewsum erarbeitete ein Konzept für den Betrieb. Am Montag, 29. Juni, geht es wieder los.

dirk de vries

PEWSUM. Als die Schwimmsparte des TuS Pewsum am 15. März die Türen im Udo-Solick-Bad aufgrund der Corona-Pandemie schloss, hat niemand mit einer so langen Einstellung des Badbetriebes gerechnet. Umso erfreuter sind die Macher jetzt, mit einem akribisch ausgearbeiteten Konzept den Betrieb am kommenden Montag wieder ein wenig zurück in die Normalität zu führen. War schon das Konzept eine Herausforderung, so geht die Arbeit jetzt erst richtig los.

Denn die Richtlinien, Beschränkungen und Auflagen müssen strikt eingehalten werden. Gibt es bei einer Überprüfung durch das Ordnungsamt irgendwelche Beanstandungen, das weiß die TuS-Sparte genau, dann ist der Betrieb auch schnell wieder vorbei. „Das Team zieht auf jeden Fall voll mit“, sagten Claudia Dirks und Jochen Risto , beide für die Hygieneeinhaltung zuständig. Zudem ist Risto Spartenleiter und maßgeblich am Konzept beteiligt, das vor 13 Jahren das vom Aus bedrohte Bad rettete.

Das Hygienekonzept aufgrund der derzeitigen Corona-Bestimmungen hat nicht nur Gemeinde-Bürgermeister Frank Baumann für gut befunden. „Ich habe es dem Landesschwimmverband vorgelegt, und die sagten mir, dass wir der erste Verein seien, der sich darüber Gedanken gemacht hat“, so Risto.

Montag geht es mit drei Viertel der Gruppen wieder los, sogar der öffentliche Betrieb ist wieder möglich. „Für das Anfängerschwimmen haben wir allerdings noch keine Lösung gefunden, weil Hilfestellungen im Wasser noch nicht wieder erlaubt sind“, sagte Dirks. Beide betonen, dass diese aufgrund der Beschränkungen vorgegebene Entscheidung dem Verein allerdings weh tut. Denn der Verein möchte gerne, dass alle Krummhörner schwimmen können oder es aber im Udo-Solick-Bad lernen.

Die seit nunmehr elf Jahren sehr engagierte Schwimmbad-Truppe hat sich aber auch darüber längst Gedanken gemacht. „Wir werden vielleicht einen Schwimmkurs für die Kleinen mit Eltern anbieten“ so Dirks. So umgeht die Sparte, dass sie im Wasser keine Hilfestellungen geben darf. Die Eltern der Kinder dürfen es aber. Noch ist das nicht fix, aber sie seien intensiv am Thema dran, sagte Risto.

Das Konzept für eine erfolgreiche Wiedereröffnung steht. Doch die Betreiber wollen sich nicht zu sehr unter Druck setzen und werden nach vier Wochen Bilanz ziehen. „Wenn wir dann merken, dass wir den Betrieb einfach nicht sicher gewährleisten können, werden wir weniger machen“, so Risto. In den Sommerferien soll der Betrieb weiterlaufen als Angebot für alle, die vielleicht nicht in den Urlaub fahren können ■ Wie funktioniert der Betrieb? Öffentliches Schwimmen und die Kurse sind nur nach persönlicher Voranmeldung in der Außenstelle bei Optik Bachmann (Öffnungszeiten Mo. bis Fr. 9 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr) möglich. Ein Gesundheitsfragebogen muss vorher ausgefüllt werden, es gibt eine Einlass ins Bad nur zu festgelegten Zeiten, die Teilnehmerzahl ist begrenzt, es besteht Mundschutzpflicht bis zum Beckenrand, und nach dem Schwimmen ist nur ein kurzes Abduschen möglich. ■ Informationen gibt es unter www.schwimmbad-pewsum.de im Internet, in den sozialen Medien (Facebook, Instagram), unter ✆ 0 15 20 / 8 99 44 33 oder an info@schwimmbad-pewsum.de per E-Mail.

2007 stand das Hallenbad in Pewsum vor dem Aus. Die Schwimmsparte vom TuS Pewsum trat auf den Plan und machte sich Gedanken, wie das Bad weiterhin betrieben werden kann. Herausgekommen ist ein Konzept, das bereits mehrere Auszeichnungen einheimsen konnte (wir berichteten). Die Schwimmsparte übernahm ab 2009 zur Wiedereröffnung nach der umfangreichen, 1,2 Millionen teuren Sanierung den täglichen Betrieb. Die gesamte Betriebstechnik, Türen und Fenster, der Innenbereich mit den sanitären Anlagen wurden ebenso erneuert wie die Außenfassade und das Dach. Die Gemeinde Krummhörn, der das Bad weiterhin gehört, trägt seitdem die Betriebskosten, die Gesundheitsoase in Greetsiel ist für die technische Überwachung zuständig.

Am 22. August 1975 ist das Udo-Solick-Bad eingeweiht worden. Der Name geht auf Familie Solick aus Manslagt zurück. Der Sohn Udo, begeisterter Schwimmer und Mitglied des TuS Pewsum, verstarb in jungen Jahren. Zur Förderung eines Schwimmbades in der Krummhörn spendete die Familie aus dem Nachlass ihres Sohnes damals 50 000 D-Mark. Mit dem Tod der Mutter erhielt die Gemeinde als Erbschaft einen nicht unerheblichen Betrag für den Erhalt des Bades. Zahlreiche Krummhörner haben im Udo-Solick-Bad das Schwimmen gelernt.




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